Willkommen im (studentischen) Leben
Indizien, die darauf hindeuten, dass das Semester gerade losgegangen ist:
- Schon auf dem Weg zur Lehranstalt muss man damit rechnen, dass die Zustände in der U-Bahn eher der der Pariser Metro zur Stoßzeit gleichkommen - willkommen in zum Gruppenkuscheln!
- An der Uni angekommen fahren alle Afzüge Amok, halten niemals da, wo sie sollten und wenn sie dann mal kommen, dann sind sie eh schon voll
- Die Schlange in der Cafeteria hat die Länge der Schlangen, die sich vor den Ausgabestellen des Begrüßungsgeldes gebildet haben
- In den Hörsälen stolpert man auf dem Weg zu den wenigen freien Plätzen über Leute, die es sich auf der Hörsaaltreppe bequem gemacht haben
- Vergessliche Menschen kämpfen bis aufs Blut um die letzten verfügbaren Reader
- Der Versuch, nach dem Seminar einen freien Platz in der Cafeteria zu finden, tendiert gegen Null
- Das uniinterne Wlan- Netzwerk bricht dank instabilem VPN- Server schon beim bloßen Verbindungsversuch zusammen. Wenn es doch mal eine Verbindung geben sollte, wird sie sicherheitshalber nach 3 Sekunden getrennt, um die größtmögliche Verzweiflung beim User hervorzurufen
- Verwirrte Menschen in den Unifluren, die desorientiert wirken und vermutlich am liebsten das Studium direkt wieder an den Nagel hängen würden
- Und zu guter Letzt: Eine gelangweilte Bloggerin, die sich internetlos in der Cafete einen viel zu dünnen Kaffee ins Gesicht schüttet und auf bessere Zeiten hofft.
In diesem Sinne: Frohes Sommersemester euch allen!
