Auf meinem allwöchentlichen Gang in die Redaktion machte ich heute noch einen kurzen Abstecher in die lokale Universitätsbuchhandlung, um das dort bestellte Buch “Ein Ziegelstein für Dörte” des hier im Blog schon ein paar Mal erwähnten Volker Strübing abzuholen. Vor einigen Wochen war Strübing noch zu Gast bei Einslive, dort hatte ich ein paar Geschichten aus dem Buch gehört und war entzückt. Als kleine Belohnung für die getane Arbeit (in Form der Prüfungen) hatte ich beschlossen, es mir selbst zu schenken.
Also. Buchhandlung.
Ich: “Hallo, ich würde gern mein bestelltes Buch abholen.”
Buchhändlerin: “Ah, da schau ich mal eben nach.”
Die Buchhändlerin kam sehr wohl mit einem Buch vom Reservierungsregal zurück, allerdings glich das schon aus der Entfernung in keiner Weise dem, was ich bestellt hatte.
Buchhändlerin: “Oh, das muss wohl ein Fehler im System gewesen sein. Passiert in den letzten Wochen ständig.”
Anstatt dem Strübing-Buch wollte man mir nämlich den Katechismus der katholischen Kirche verkaufen. Eine sicherlich wunderbare und auch lehrreiche gebundene Ausgabe mit insgesamt 824 Seiten. Habe dennoch dankend abgelehnt. Schließlich war mir eher nach leichter Reiselektüre als nach einem unhandlichen religiösen Werk.
Ich hoffe nun, dass ich nächste Woche endlich das richtige Buch bekomme.
¹ Seit der Lesung bei Einslive übrigens einer meiner Lieblingssätze. Weil so ehrlich und sympathisch. Stammt aus eben jenem Buch.