Archiv für März, 2008

Mein Leben ohne eigenen Computer

Sonntag, 30. März 2008

Seit nunmehr zwei Wochen gewöhne ich mich an den temporären Zustand der Computerlosigkeit. Naja, es stimmt nicht ganz, übergangsweise habe ich den vier Jahre alten Toshiba-Laptop meines Vaters in Betrieb, der für viel mehr als Mails checken und im Skype-Textchat rumgurken nicht taugt. Arbeiten ist entsprechen auch nur bedingt möglich, nach vier offenen Tabs streckt der Firefox zumeist alle Viere von sich und stürzt ab.

Ich nutze deshalb momentan alle Gelegenheiten, die sich mir bieten, einen normalschnellen Rechner zu nutzen. Momentan ist es ein ThinkPad, das mich relativ flüssig schreiben lässt.

Bis ich mein neues Wunschmodell (MacBook 2,4GHz) bestellen kann, muss ich allerdings noch ein wenig warten. Am Dienstag geht es nach Berlin, wo ab Mittwoch die re:publica startet. Freue mich schon ein wenig länger auf ein paar Tage in der Hauptstadt mit vielen netten Leuten. Dienstag Abend gibt es schonmal eine kleine Einstimmung auf die Woche im Sankt Oberholz bei der pl0gbar.

Auch zur re:publica bin ich wieder im Team Berlinblase. Nachdem unser Live-Getumblelogge während der Web 2.0-Expo so viel Spaß gemacht hat, wollen wir diesmal die Chance wieder nutzen, um möglichst direkt und zeitnah über alles zu berichten, was passiert. Mangels Rechner werde ich mich dieses Mal komplett auf die bildliche Berichterstattung stürzen. Habe sogar extra noch eine nagelneue Speicherkarte gekauft.

BarCampRuhr- Meine Orga-Nachlese

Montag, 17. März 2008

Sechs Monate Planung, Energie und vor allem viel Zeit nebenbei- all das haben wir in die Organisation gesteckt. Am Wochenende hat all das mit dem BarCampRuhr seinen krönenden Abschluss gefunden. Bis auf eine unschöne Szene könnte ich nicht zufriedener mit dem sein, was ich und meine wunderbaren Helfer auf die Beine gestellt haben. Es war großartig. Echt jetzt.

Als im August 2007 diese fixe Idee eines BarCamps im Ruhrgebiet bei der pl0gbar aufkam, hätte ich nie im Leben gedacht, dass wir es auch tatsächlich durchziehen. Ich hatte mich relativ konsequent gewehrt, mir so was an den Hals zu holen, weil ich schon von vielen anderen gehört hatte, dass es durchaus zeitintensiv sein kann. Habe mich offensichtlich dann ja doch noch anders entschieden.

Aber hätte ich ihm Vorfeld schon erahnen können, wie ihr alle auf das Unperfekthaus anspringt und wie wunderbar die Selbstorganisation läuft, wäre ich um einiges ruhiger in das Wochenende gegangen. Effektiv hätte ich am Samstag Mittag nach Hause fahren können, und alles wäre auch ohne mich in guten Bahnen weitergegangen. Nicht nur wir BarCamper waren damit zufrieden, auch das Haus war mit der Gesamtsituation offensichtlich glücklich. Es gab sicher Punkte, wo noch ein wenig an der Optimierung gearbeitet werden muss, aber aus Fehlern lernt man ja bekanntlich am besten.

Ich werde keine konkreten Namen nennen, sondern sage lieber umfassend DAAAAANKE für warme Worte und seelischen Support schon vor dem Wochenende. Für Verbesserungsvorschläge. Für strahlende Gesichter. Für Umarmungen. Für den Rückhalt. Für die helfenden Hände, wo sie gebraucht wurden. Einfach für alles, was dieses Wochenende für mich perfekt gemacht hat. You know who you are.

So, und nun: </pathos>.

Gelegenheit macht Diebe

Montag, 17. März 2008

Nachdem während des Wochenendes diverse Versionen der Diebstahlsgeschichte beim BarCampRuhr aufgetaucht sind, nutze ich die Möglichkeiten hier in meinem Blog mal, um die Geschichte nicht nur für euch, sondern auch für mich aufzuarbeiten. Da ich selbst betroffen bin, habe ich zumindest zum Teil das Bedürfnis danach.

Die Fakten an sich sind relativ einfach. Insgesamt drei Leute waren betroffen: Monte, Jan K. und ich. Gestohlen wurden insgesamt zwei iPods (ein nano, ein touch), eine Kamera, ein Asus Eee und ein iBook. Wie es passieren konnte, ist zumindest mir relativ klar: Wir waren alle mal einen Moment unaufmerksam und nicht ständig bei unseren Taschen. Was normalerweise auf einem BarCamp kein Problem darstellt. Ein Problem war aber eben die Tatsache, dass das Unperfekthaus an sich zu dem Zeitpunkt (kurz vor 20 Uhr bzw. um ca. 21:30) jedem offen stand und so der Weg frei war.

Gemein finde ich nur folgende Fakten: Zwischen den Diebstählen ging einige Zeit ins Land- während Monte schon Laptoptasche nebst Unterlagen und iPod vermisste, hatte zumindest ich mein iBook noch. Der Dieb ist zumindest beim zweiten großen Beutezug durch einen Notausgang verschwunden, den selbst ich als halbwegs Ortskundige nicht kannte. Dass er ansonsten nicht allzu helle gewesen sein kann, bin ich mir sicher. Sonst hätte er das Ladegerät für das iBook mitgenommen.

Sicher bin ich enttäuscht, dass so was gerade bei „meinem BarCamp“ passieren musste. Und natürlich hätte ich mir und euch gerne solche Geschichten erspart. Es ist jetzt auch nicht mehr zu ändern und ich hoffe tief in mir drin, dass ich mein iBook irgendwann wiedersehe.