Archiv für die Kategorie 'Haldern 2007'

Haldern 2007 - Das Fazit

Sonntag, 05. August 2007

Viele Bands habe ich gesehen, und einige haben sich in mein Herz gespielt. Die Shout Out Louds waren sehr großartig, Duke Special ungewöhnlich (und spitzenmäßig!), Ghosts zauberhaft. Insgesamt wird mir das Wochenende in Erinnerung bleiben als ein Wochenende mit kleinen netten Indiebands, die mich nicht zu 100% packen aber mich doch erfreuen.

Mein Dank geht raus an meine Mitreisenden, die zwei Sanitäter, die mich und meinen kaputten großen Zeh im Pressezelt liebevoll
versorgten, und diverse Kontakte, die man zwischendurch so getroffen hat.

Zuletzt noch ein Lob an alle Helfer und Organisatoren, die das Festival jedes Jahr immer wieder zu dem machen, was es ist: Ein tolles Wochenende mit netten Menschen, angenehmer Stimmung und schöner Musik.

Ich hoffe, das Quasi-Liveblog hat euch genauso viel Spaß wie mir gemacht und ihr habt viel Freude mit den Impressionen, die ich von den Bands festgehalten habe. Nächstes Jahr bin ich gerne wieder auf diesem Wege dabei. Wenn Zeit und Möglichkeiten das zulassen.

P.S. in eigener Sache: Wenn ihr auf die Bilder in den Blogeinträgen klickt, werdet ihr in meine flickr-Galerie weitergeleitet und könnt sie euch in voller Schönheit anschauen.

Haldern 2007 - Duke Special

Sonntag, 05. August 2007

Danach ging es zu meinem persönlichen Festivalabschluss mit Duke Special. “Freewheel” läuft schon seit längerem bei mir rauf und runter, aber abseits davon war mir nicht bewusst, was der irre Ire da mit seiner Band so veranstaltet. Das etwas seltsame Bühnenoutfit, vor allem das des Schlagzeugers Chip Bailey erinnerte doch frappierend an das im Zirkus. Eben jener bewies außerdem immer wieder Clownsfähigkeiten, hüpfte wie ein Artist von der Bühne auf den Wellenbrecher undd zurück und griff sich zwischendurch als Instrumente Schneebesen und Küchenreibe. Als mit “Salvation Tambourine” das Konzert zuende ging, war ich fast ein wenig traurig. Aber der Gig war auf jeden Fall ein krönender Abschluss eines großartigen Wochenendes.

Duke Special

Duke Special

Duke Special

Duke Special

Duke Special

Haldern 2007 - Ghosts

Sonntag, 05. August 2007

Entgegen meiner eigenen Erwartungen war ich dank des frühen Verschwindens vom Platz noch in der Lage, bequem ins Spiegelzelt zu kommen. Und es hat sich gelohnt.

Von Ghosts kannte ich bisher eher wenig, lediglich “The World Is Outside”, das aktuell für die interne Betrailerung bei einem deutschen Fernsehsender verwendet wird. Alles in allem ein bodenständiger, poppiger Auftritt, der kaum etwas zu wünschen übrig ließ. Besonders kurios war übrigens ihre eigene Interpretation von “Don’t Cha” von den Pussycat Dolls.

Ghosts

Ghosts

Ghosts

Ghosts

Ghosts

Haldern 2007 - Jan Delay

Sonntag, 05. August 2007

Pflichtprogramm für mich als Fotografin am Samstag Abend: Jan Delay. Viel mehr aber dann auch nicht. Der kleine Gnom zappelte über die Bühne, von links nach rechts, von vorne nach hinten, animierte das durchweg recht junge Publikum zum mitfeiern. Mich konnte er gar nicht überzeugen, es war eher qualvoll. Später hörte ich noch, dass der junge Herr wohl noch die White Stripes gecovert hat. Gut, dass ich in dem Moment schon im Spiegelzelt war. Jawoll, richtig gelesen, Spiegelzelt.

Jan Delay

Jan Delay

Jan Delay

Haldern 2007 - Shout Out Louds

Samstag, 04. August 2007

Habe doch glatt “gelogen”: Entgegen aller Erwartungen hab ichs doch noch geschafft, die Fotos zeitnah hochzuladen.

Endlich mal eine Band, auf die ich mich das ganze Wochenende schon gefreut habe: Die Shout Out Louds. Ich würde mich wiederholen, wenn ich sagen würde, dass sie schicke Popmusik machen, denn das trifft auf alle Bands auf dem Haldern Pop Festival zu.

Es ist ein Fest für Ohren, Augen und Sinne, das die fünf Herrschaften aus Schweden da präsentieren. Und sorgen dafür, dass die Zuschauer mitsingen, tanzen, sich in den Armen halten und einfach eine schöne Zeit haben. Es verwirrt mich allerdings auch an diesem Abend mal wieder, wie sehr Sänger Adam klingt wie Robert Smith von The Cure.

Es wäre müßig, noch mehr zu erzählen. Man muss es einfach gehört und gesehen haben. Wobei. Sehen könnt ihr zumindest auch hier was. Mehr nach dem Klick.

Shout Out Louds (more…)

Haldern 2007 - Loney, Dear

Samstag, 04. August 2007

Aktuell auf der Bühne: Loney, Dear. Sehr schicker Singer-Songwriter-Indie-Pop-Rock aus Schweden, bis vor einigen Monaten noch ein absoluter Geheimtipp. Da haben die Haldern-Macher mal wieder ein sicheres Händchen gehabt. Im Gegensatz zu mir, die ignoranterweise keine Fotos von diesem Kleinod gemacht hat…

Haldern 2007 - Architecture In Helsinki

Samstag, 04. August 2007

Weiter gehts mit Architecture in Helsinki. Kollege Lukas bezeichnete ihren Sound als “Migräneanfall einer Waldorfkindergärtnerin”. Eine treffendere Bezeichnung hätte mir nicht einfallen können. Das Bühnenoutfit reichlich schrill, der Sound etwas verquer, auf Dauer unheimlich anstrengend.

Architecture In Helsinki

Architecture In Helsinki

Architecture In Helsinki

Architecture In Helsinki

Architecture In Helsinki

Später gebe ich mir noch die Shout Out Louds und Jan Delay auf der Hauptbühne. Was danach kommt (The Drones, Ghosts, Duke Special und The Earlies) habe ich schon schweren Herzens abgeschrieben, da ich dort sowieso keinen Fuß mehr an die Erde bekommen werde.

Die Auftritte der Shout Out Louds und Jan Delay werde ich in Ermangelung an Internet und Zeit wohl erst morgen anständig würdigen können (wobei ich bei ersteren vermutlich noch Zeit haben werde für ein paar Worte). Versprechen kann ich auf jeden Fall Bilder und eine Handvoll Eindrücke. Bis dahin wünsche ich euch einen angenehmen Abend!

Haldern 2007 - Malajube

Samstag, 04. August 2007

Es ist warm in Haldern, wirklich warm. Jede freie Minute nutze ich, um mich in den Schatten zu setzen, um der unerbittlichen Sonne zu entkommen. So geht es nicht nur mir, sondern auch den zahlreichen Gästen auf dem Gelände. Verständlich also, dass sich viele während der Umbaupausen in die spärlich gesäten Schattenbereiche verziehen.

Während ich diese Zeilen schreibe, rocken sich gerade Malajube einen. Während der erste Song mich eher verstörte, wirkt das, was da gerade herüberschallt, sehr fein. Anständige Indie-Rockmusik, recht melödiös und kraftvoll.

In etwa einer Stunde geht es auf der Hauptbühne weiter mit Architecture in Helsinki. Ich bin gespannt, was mich da erwartet.