Archiv für die Kategorie 'Mediales'

Ich hab die Haare schön - die große Bloggerumfrage

Sonntag, 22. April 2007

Ja, so ist das wohl manchmal. Während andere das Wochende in Frankfurt beim BarCamp verbringen, beschäftige ich mich mit Alternativ-Veranstaltungen. Und zwischendurch chatte ich im Zweifelsfall noch hier und dort herum. In diesem speziellen Fall im Skypechat des Herrn Gassner. In den Vorbereitungen zur Alternativ-Veranstaltung ging es auch um das Thema Haare, und dass ich als echtes Rapunzel mit rund 60cm langer Kopfbehaarung keine Frisur zustande bekomme. Folgendes gab ich dann von mir:

Kathrin möchte mal Statistiken über die Haarlänge von Bloggern
21.04.07 01:41

Gesagt, getan. Hier ist die Umfrage. Ich möchte ausdrücklich darauf hinweisen, dass nur Blogger mitmachen, sonst verfälscht das die Aussagekraft der Ergebnisse.

Wie lang trägst du dein Haupthaar?

  • unter 1 cm (15%)
  • von 1,1 bis 5 cm (41%)
  • von 5,1 bis 10 cm (10%)
  • von 10,1 bis 25 cm (16%)
  • von 25,1 bis 40 cm (8%)
  • von 40,1 bis 60 cm (3%)
  • noch viel länger (7%)

Total Votes: 88

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Maßband raus und schnell nachgemessen! Bitte zahlreich abstimmen und vor allem weitersagen, damit auch ein repräsentatives Ergebnis zustande kommt. Danke.

Lindenstraße…eeeeh, Douglasienboulevard…ach Quatsch: Ahornallee!

Montag, 16. April 2007

Seite heute 17 Uhr gibt es auf RTL eine neue Serie: Ahornallee.

Die Geschichte ist schnell erzählt: Witwer zieht wegen Arbeitslosigkeit von der Ostwestfalenmetropole Herford nach Düsseldorf (genauer: in die Ahornallee), um dort einen neuen Job als Hausmeister anzutreten. Dort soll er sich um eine Schickimicki- Villa kümmern. Erwartungsgemäß findet er dort als bodenständiger Mensch keinen Anschluss. Oder, um mal die Wikipedia zu zitieren:

Die Serie zeigt vor allem gesellschaftliche Differenzen auf, der Kleinkrieg der armen Familie mit den anderen, höherstehenden Bewohnern der Ahornallee.

Es wohnen im Haus:

  • Der neue Hausmeister Willi Schlosser nebst Tochter Petra und Sohn Jan, die Mutter ist ein Jahr zuvor gestorben
  • “Gönner” Karsten Winterberg, der den Hausmeister eingestellt hat, seine Frau Erika, seine Schickimicki- Tochter Julia und der verkommene Sohn Stefan, der das Internat geschmissen hat
  • Ilona und Stefan Keller, er Schönheitschirurg, haben ne Tochter namens Jasmin, die sich in den Hausmeistersohn verguckt
  • Das Porno- Pärchen Isabelle Ferenczy und Udo Meister, beide relativ schleimig und unsympathisch
  • Lehrerin Silvia Eichhoff mit Sohn Lukas mit HIM-Shirt, Buttons und Jeansjacke

Kleine Fakten am Rande:

  • Der Umzugs-LKW der Hausmeisterfamilie ist liebevoll mit Müll drapiert
  • Ehepaar Keller besteht aus Claudia Neidig und Hans Holzbecher, die bereits vor einiger Zeit bei Unter Uns einen Auftritt fanden.
  • Wilde Schnittführung, fiese Kameraführung
  • Klassischer Konflikt: Arm vs. Reich
  • Flippige Soundtrack- Musik (von Billy Talent bis Gwen Stefani)
  • Schlecht gemachte Fake- Wunden
  • Gedreht wird in einer echten Villa in München

Hinter den Kulissen der “Ahornallee” arbeiten bei Tresor TV rund 70 Personen an der Herstellung der Serie. Im Haus wird mit drei Kameras gedreht, im Außendreh kommt eine vierte Kamera zum Einsatz. Innovativ ist der so genannte “tapeless workflow”. Erstmals werden im Rahmen einer RTL-Serienproduktion alle Szenen auf Festplatte aufgezeichnet und weiterverarbeitet. Bänder werden nur noch zur Archivierung und für Backups verwendet. (Quelle)

Fazit: Eine weitere Soap, die eigentlich keiner braucht. Achso, und danke an das Fernsehlexikon für den Alternativnamen Douglasienboulevard.

Bild dir deine Meinung

Samstag, 14. April 2007

Seit einiger Zeit scheint die Bild- Zeitung eine neue Masche zu fahren: Zeitungssteckaktionen. Nicht nur in bundesdeutsche Innenstädten (heute noch gesehen an diversen Plätzen in Bochum), sondern auch an den Universitäten verteilt die Springer- Meute ihre “Werke” an das Volk.
Stellen sich für mich diverse Fragen:

1. Warum versucht die Bildzeitung ihr “Glück” an einer Bildungsstätte wie der Ruhr-Universität?
2. Bisher hatte ich solche Werbeaktionen nur von Zeitungen wie der Frankfurter Allgemeinen und der Süddeutschen erlebt. Aber die kann man ja im Gegensatz zur Bild abonnieren.
3. Wie viele Zeitungen sind die Herren und Damen Zeitungsverteiler wohl losgeworden? Im Vorbeigehen habe ich etliche gesehen, die das Druckwerk abgelehnt haben.

Also, was ist der Hintergedanke an dieser Aktion? In der Innenstadt kann ich das ja noch verstehen. Viel Fußvolk aus diversen Bevölkerungsschichten. Aber das Bildungsbürgertum auf dem Weg in die Lehranstalt mit seichter Lektüre für langweilige Seminarstunden versorgen? Und am Ende noch Mitschuld haben an der Verdummung der Universitätselite?

Ich habe es mir aus rein wissenschaftlichen Gründen übrigens nicht nehmen lassen, mir eine solche Zeitung mitzunehmen. Und fand sofort einige Blüten der deutschen Zeitungsunterhaltung. Die eigentliche Zeitung war eingewickelt in ein informatives Beiblatt, das dem unwissenden Neuleser eine kleine Einführung in Inhalte und Layout der Bildzeitung bieten sollte. Und bevor ich jetzt hier alle Bilder bis in kleinste Detail einfüge (was vermutlich auch nicht der Hit für die Bandbreite wäre…), ist hier ein kleines Bildarchiv zu finden.
Ich fands auf jeden Fall sehr amüsant. Zum Bildleser wird mich das allerdings vermutlich nicht machen. Ehem.

Release von Mac OS 10.5 (Leopard) verschoben

Donnerstag, 12. April 2007

Nach einigen Gerüchten betreffs eines möglichen Releasedatums für die neue Version des Apple- Betriebssystems hat Apple heute dann doch mal Klartext geredet (Pressemitteilung aktuell noch hier zu finden):

iPhone has already passed several of its required certification tests and is on schedule to ship in late June as planned. We can’t wait until customers get their hands (and fingers) on it and experience what a revolutionary and magical product it is. However, iPhone contains the most sophisticated software ever shipped on a mobile device, and finishing it on time has not come without a price — we had to borrow some key software engineering and QA resources from our Mac OS X team, and as a result we will not be able to release Leopard at our Worldwide Developers Conference in early June as planned.

Heißt im Klartext: Bei der Entwicklung des iPhone haben sie alle Hände gebraucht, die helfen konnten und deshalb hatten die Entwickler keine Zeit, um sich um ihren eigentlichen Job zu kümmern. So weit so gut. Dass die Entwicklung und Markteinführung des des iPhones Arbeitskraft zieht, ist verständlich. Aber es geht ja noch weiter:

While Leopard’s features will be complete by then, we cannot deliver the quality release that we and our customers expect from us. We now plan to show our developers a near final version of Leopard at the conference, give them a beta copy to take home so they can do their final testing, and ship Leopard in October. We think it will be well worth the wait. Life often presents tradeoffs, and in this case we’re sure we’ve made the right ones.

Wegen gravierenden Qualitätsdefiziten dann doch erst ein Release im Oktober, wo bisher ja Juni angepeilt war. Da eine Vorabversion des Betriebssystems laut diverser Betatester wohl doch ziemlich instabil gewesen sein soll, war das wohl die einzig richtige Entscheidung. Im Gegensatz zu manchem Microsoft- Release wollen die Herrschaften aus Cupertino vermutlich immerhin sicherstellen, dass der User nicht als unfreiwilliger Betatester “missbraucht” wird…

Taggen, bis die Finger bluten

Montag, 02. April 2007

Ja, ich gebe es zu. Ich habe in den letzten Wochen eher unreflektiert vor mich hin gebloggt. Ich schäme mich sogar ein kleines bisschen. Aber nur ein bisschen.
Bei einem Blick in mein Technorati- Profil stellte ich fest, dass dort eben nur meine Artikel- Kategorien als Tags verarbeitet werden. Auf lange Sicht hin nicht die beste Sache, wie ich finde.

Es führte also kein Weg daran vorbei. Hinter den Kulissen von polaroidmemories.de läuft ab heute der Ultimate Tag Warrior, der künftig hoffentlich dafür sorgen wird, dass das Tag- Wölkchen ein wenig ausführlicher wird.

Die Sache mit dem BarCamp Frankfurt

Sonntag, 01. April 2007

Ja, da hat es wohl nicht sollen sein. Das Barcamp Frankfurt wurde zielgerichtet auf das Wochenende vom 21.-22. April gelegt, wo ich seit Monaten schon eine andere Verpflichtung für habe. So viel zu meinem Statement aus dem CeBIT- Artikel, wo ich sagte, ich könnte mir einen Besuch sehr wohl vorstellen.
Aber: Nicht verzagen! Es gibt ja da auch noch das BarCamp Hamburg. Hamburg ist ja seit Jahren eine meiner Lieblingsstädte, und so wäre das natürlich eine Überlegung wert. Eine Woche vorher bin ich zwar im Zuge der NordCon schonmal dort, aber doppelt hält ja bekanntlich besser. Gute Gründe, warum ich unbedingt dort aufkreuzen sollte, nehme ich gern entgegen.

Männer können seine Gefühle nicht zeigen - Helden in Strumpfhosen

Montag, 26. März 2007

Als Frau von Welt ließ ich es mir am Samstag auch nicht nehmen, mir das Qualifikationsspiel Tschechien-Deutschland anzuschauen, das die ARD netterweise übertrug. 20 gestandene Männer liefen in gesagtem Spiel mehr oder weniger motiviert dem runden Leder hinterher, zumindest die erste Halbzeit war, soweit ich das überblicken kann, gespickt vor allem mit den Finessen einer starken deutschen Mannschaft. Ein Hoch auf den Jogi! Nun, also 20 gestandene Männer. Gestanden? Wie man es nimmt. Denn einer von ihnen lief in Strumpfhosen auf.

Ein so männlicher Sport, und dann läuft der tschechische Jan Koller doch glatt mit einem Paar schwarzer Baumwollware an den Beinen durch die Gegend. Ich war ja schon immer der Überzeugung, dass Fußballer generell sehr häufig eine weibliche Seite haben, die sie allerdings eher selten zum Vorschein kommen lassen. Nun also Strumpfhosen an strammen Fußballerwaden.
Ich nehme sachdienliche Hinweise, wo man Strumpfhosen in Koller-Größe bekommen kann, gerne entgegen! Der Mann ist immerhin über 2 Meter groß!

Ganz im Gegensatz übrigens zu dem, der ihm während des Spiels gerne mal Paroli bot. Nämlich “da Philipp”, Philipp Lahm, mein Held des Abends.