Archiv für die Kategorie 'Quatschkopf'

Kapern!

Dienstag, 18. November 2008

Wahnsinn, was es dank GoogleMaps mittlerweile alles so gibt. Unter anderem: Eine Live Piracy Map. Hat nichts mit Raubkopien zu tun, sondern mit tatsächlichen Übergriffen von Piratenbanden auf Schiffe. Hätte nicht gedacht, dass in die Richtung so viel geht heutzutage…

Live Piracy Map

Egal. Eins wollte ich nur noch zu dem Thema sagen: Kielholen! Allesamt!

[via Klaus]

Papierhandtuchfail

Mittwoch, 22. Oktober 2008

Schon seit Monaten wollte ich das mal fotografiert haben, bei der gestrigen pl0gbar Bochum habe ichs endlich geschafft:

Paper Towel Fail

Entdeckt in den Handtuchpapier-Spendern im Cafe Konkret. Lieber Mensch, der das verbrochen hat: Schämst du dich eigentlich gar nicht?

Hier Schatz, Fleischsalat!¹

Donnerstag, 07. Februar 2008

Auf meinem allwöchentlichen Gang in die Redaktion machte ich heute noch einen kurzen Abstecher in die lokale Universitätsbuchhandlung, um das dort bestellte Buch “Ein Ziegelstein für Dörte” des hier im Blog schon ein paar Mal erwähnten Volker Strübing abzuholen. Vor einigen Wochen war Strübing noch zu Gast bei Einslive, dort hatte ich ein paar Geschichten aus dem Buch gehört und war entzückt. Als kleine Belohnung für die getane Arbeit (in Form der Prüfungen) hatte ich beschlossen, es mir selbst zu schenken.

Also. Buchhandlung.

Ich: “Hallo, ich würde gern mein bestelltes Buch abholen.”
Buchhändlerin: “Ah, da schau ich mal eben nach.”

Die Buchhändlerin kam sehr wohl mit einem Buch vom Reservierungsregal zurück, allerdings glich das schon aus der Entfernung in keiner Weise dem, was ich bestellt hatte.

Buchhändlerin: “Oh, das muss wohl ein Fehler im System gewesen sein. Passiert in den letzten Wochen ständig.”

Anstatt dem Strübing-Buch wollte man mir nämlich den Katechismus der katholischen Kirche verkaufen. Eine sicherlich wunderbare und auch lehrreiche gebundene Ausgabe mit insgesamt 824 Seiten. Habe dennoch dankend abgelehnt. Schließlich war mir eher nach leichter Reiselektüre als nach einem unhandlichen religiösen Werk.

Ich hoffe nun, dass ich nächste Woche endlich das richtige Buch bekomme.

¹ Seit der Lesung bei Einslive übrigens einer meiner Lieblingssätze. Weil so ehrlich und sympathisch. Stammt aus eben jenem Buch.

Nostalgie im Drogeriemarkt

Mittwoch, 09. Januar 2008

Es gab schon so manche Produkte, die zeitweilig mal vom Markt waren und irgendwann wieder aufgetaucht sind. Klassische Beispiele aus meinem Erfahrungsschatz: Yes-Torty, Flutschfinger…

Als ich gestern auf dem Weg zur pl0gbar Bochum nochmal kurz in der Drogerie vorbeiging, erblickte ich im Deo-Regal ein Produkt, das ich lange für verschwunden hielt und das mich direkt mal ein ganzes Jahrzehnt zurückwarf. Zu meiner Zeit auf dem Gymnasium war es ein bekanntes Produkt mit einem sehr “einzigartigen” Duft, und wer etwas auf sich hielt, hatte dieses Deo in der Sporttasche.

Impulse

Ja, richtig gesehen. Impulse Deo Vanilla Kisses. Es gab auch noch andere Sorten, nur mein damals benutztes Deo O2 der gleichen Serie gab es leider nicht. Deshalb habe ich dann das oben gezeigte gekauft. Der Nostalgie wegen.

Wir nennen es Mitarbeiter

Samstag, 15. September 2007

Seit heute nachmittag habe ich in meinem Homeoffice einen neuen Mitarbeiter, der mir nicht mehr von der Seite weicht, mich unterstützt, wo der nur kann. Er ist erfreulicherweise unheimlich flauschig, mangels Zotteln kann man ihn aber leider nur bedingt als Flauschzottel bezeichnen. Unser Vorstellungsgespäch war kurz, aber ich hatte in schon vorher zu Gesicht bekommen. Nun also ist er bei mir und hilft bei der Arbeit:

Barnslig Flodhäst

Nee, jetzt aber mal ehrlich: Gesehen hatte ich Barnslig Flodhäst schon bei Jojo im Blog und fand ihn seinerzeit schon immer sehr kuschelig. Heute habe ich ihn dann beim Möbelschweden käuflich erworben. Kindisch? Klar. Steht ja auch schon im Namen: Barnslig Flodhäst ist schwedisch für “kindisches Nildpferd”.

Er soll übrigens noch einen Namen bekommen. Falls jemand konstruktive Vorschläge hat: Her damit!

Edit 17. September: Er wird dann wohl Norbert heißen, in Anlehnung an den manchmal etwas klugscheißerischen Barkeeper aus Volker Strübings preisverdächtiger Zeichentrickserie.

Jazz isst anders: Die Ärzte werden zu Die Köche

Dienstag, 28. August 2007

Ich bin gerade vor Lachen hinten übergekippt, als ich einen Blick auf die aktuelle Ärzte-Homepage warf. Anstatt Informationen über Die Ärzte erwartete mich “Kochkunst und Musik aus Schweden”. Wenn sie das wirklich ernst meinen, wird also das am 2. November erscheinende neue Album von Die Ärzte “Jazz isst anders” heißen und auch nicht unter Die Ärzte veröffentlicht, sondern unter Die Köche.

Sollte das nur ein Werbegag sein, dann aber ein wirklich aufwändiger: Unter Hauptgerichte wurden auch sämtliche Platten im Backkatalog (der sich übrigens unter A la Carte/Hauptrgerichte (sic!) finden lässt) mit dem neuen Thema versehen. So heißt das Ärzte Songbook nun Die Köche Cookbook, Unrockbar ist zu Unkochbar geworden, und ihr Album Geräusch würde zu Geschmack umgestaltet.

Eine komplette Presseinfo findet sich hier, ein Zitat bringe ich schonmal vorab:

Insgesamt ist „Jazz isst anders“ nochmal deutlich leckerer ausgefallen als sein Vorgänger „Geschmack“, was unter anderem daran liegt, dass für Nachwürzen oder Neubestellungen gar keine Zeit war. Alles ist imunbehandelten Zustand und roh verarbeitet worden (Probiertip: „Nur einen Schuss (Tabasco kill kill kill!)“) schmeckt aber natürlich total super und eben auch sehr gut! (Probiertip für schöne Stunden beim Italiener um die Ecke: „Iss das nicht!“).

„Jazz isst anders“ ist eine Platte, die man gut beim Menü-Planen, Gäste-Einladen, Zutaten-Einkaufen, Gemüse-Putzen, Tisch-Dekorieren, Kochen und Essen hören kann. Sie passt aber auch gut in die moderne Convenience-Küche, in Dönerbuden und Steakhäuser.

Danke auf jeden Fall an die Couchpotatoes für den wertvollen Linktipp…

Ich hab die Haare schön - die Nachlese

Samstag, 21. Juli 2007

Hach Kinners, isset wirklich schon wieder so lang her, dass ich die Umfrage gestartet hatte, wie lang Bloggerhaare so sind? Offensichtlich. Danke an Henning, der mich gestern mit einem Kommentar daran erinnert hat, dass ich der Welt noch ein Ergebnis schuldig bin.

Also, das sagt die offizielle Auswertung des Poll-Plugins:

Umfrageergebnis

Hauptsächlich eines ist festzustellen: Über die Hälfte aller Umfrage-Teilnehmer, insgesamt 56% (absoluter Wert: 49 Stimmen) nämlich, hat Haare bis zu einer Haarlänge von 5cm. Gründe dafür könnten darin liegen, dass möglicherweise viele Stimmen von männlichen Bloggern kommen. Genau nachvollziehen kann ich das dabei jetzt natürlich nicht, so weit gefasst habe ich die Fragen ja nicht. Um da genaueres festzustellen, müsste wohl eine repräsentative Studie ran.

Also “Rapunzeltyp” freut es mich übrigens zu sehen, dass 10% aller Stimmen auf “40,1 bis 60cm” und “noch viel länger” entfielen. Um den Wert nochmal zu korrigieren: Meine Haare sind mittlerweile auf rund 65cm Länge angewachsen, und das trotz eines zwischenzeitlichen Frisörbesuchs!

Effektiv hat die Umfrage natürlich kaum was gebracht, wenn man mal ehrlich ist. Trotzdem danke ich allen Teilnehmern. 88 sind ja schon eine ganze Menge.

Always remember to take your towel

Freitag, 25. Mai 2007

Foto von limonada auf flickr.

Heute ist der 25. Mai, heute ist World Towel Day. Also nicht wundern, wenn heute diverse Menschen Handtücher durch die Gegend tragen, das machen sie nicht ohne Grund, sondern Douglas Adams zu Ehren.

Auch ich werde diese Tradition dieses Jahr unterstützen. Mein Käpt’n Blaubär- Handtuch liegt schon griffbereit.