Mein Freund, der Baum, ist tot.

Mittwoch, 22. Oktober 2008 10:59

Als ich von den Sanierungsarbeiten im Bermudadreieck gehört habe, ging ich ja noch recht schlicht davon aus, dass sie alles etwas grundrenovieren und die Kübel, in denen die altehrwürdigen Bäume stehen, austauschen. Aber: Denkste. Seit gestern lässt die Stadt alles abholzen, was das Dreieck gerade begrünt.

Baumfällarbeiten im Bermudadreieck

Vom Lärm mal ganz abgesehen ist es ein echter Verlust in Sachen Optik der Innenstadt. Offenbar macht die Stadt nun so weiter, wie sie am Boulevard und der Huestraße angefangen haben: Alles abholzen, was herumsteht, neu pflastern und fertig ist der einheitlich graue Look. Schön ist das nicht.

Baumfällarbeiten im Bermudadreieck

Grüße aus dem Jenseits

Sonntag, 12. Oktober 2008 15:12

Es ist wieder einer dieser Tage, der mich auf ewig verwirren wird. Jemand war online. Mit meinen alten, mittlerweile nicht mehr benutzten Skype-Account (und zwischenzeitlich auch mit ICQ und MSN). Es scheint also so zu sein, dass mein altes, im März gestohlenes iBook noch lebt. Wo auch immer.

Anrufen und antexten half leider nix, alles was ich beim ersten Anruf im Hintergrund hörte, war Geschirrgeklapper und tippen. Keine Antwort. Schnief.

Den Skype-Support habe ich jetzt mal angeschrieben. Viel mehr kann ich wohl nicht tun. Dennoch finde ich das alles gruselig. Es ist ein wenig wie eine Nachricht aus dem Jenseits. Von einem Gerät, das ich schon 7 Monate nicht mehr besitze. Das übrigens so aussah:

Barcamp Ruhr

Wo geht’s heute lang?

Samstag, 11. Oktober 2008 01:07

Jobbedingt fahre ich seit über einer Woche jeden Tag ins Bochumer Bermudadreieck. Und weil die U35 nur bis zum Hauptbahnhof fährt, komme ich nun auch jeden Tag in den zweifelhaften Genuss, die Baustelle vor eben jenem Bahnhof zu durchqueren. Und jeden Tag sorgen die Bauarbeiten dafür, dass der Weg nie langweilig wird, weil sich die Streckenführung regelmäßig ändert. Stellenweise fragt man sich sogar, ob der Weg, den man da gerade nimmt, überhaupt zum Überqueren gedacht ist. Um das für Nicht-Bochumer mal anschaulich zu machen:

Streckenführung am Bahnhofsvorplatz Bochum Hbf

Sieht unübersichtlich aus? Ist es auch. Ich werde es aber wohl trotzdem vermissen, wenn der Bahnhofsvorplatz wieder fertig ist. Ein Spannungsmoment am Tag weniger.

Jaaa, sie lebt noch…

Donnerstag, 09. Oktober 2008 21:11

Lange lange lange… ist hier nix passiert. Und das ist doof. Und tut mir auch leid.

Vor Ewigkeiten sollte diese Seite einfach eine Ablage für mein eines Foto-Portfolio sein. Es scheiterte dann daran, dass die WP-Themen, die mir gefielen, nie für Fotos gemacht waren.

Ich habe schon ein neues Theme im Hinterkopf, das demnächst hoffentlich mal auf die Reihe kriege.

Generell werdet ihr in der nächsten Zeit wohl etwas weniger von mir lesen, weil mir schlicht die Zeit fehlt. Wenigstens die Sache mit den Tests möchte ich aber auf jeden Fall weiterführen, auch und gerade Enno zuliebe. Tihi.

Hinweis in eigener Sache

Mittwoch, 06. August 2008 12:37

Morgen startet am Niederrhein das 25. Haldern Pop Festival. Neben Bands wie Maximo Park, Foals, Bernd Begemann und den formidablen Kilians bin auch ich mit von der Partie.

Anstatt wie letztes Jahr hier live vom Haldern zu bloggen, ziehe ich eine Tür weiter und übernehme zusammen mit Lukas das Haldern-Blog. Letztes Jahr haben die Herrschaften von Mujuk sich um Bilder, Interviews und Impressionen gekümmert, dieses Jahr sind wird es.

Wir wünschen viel Spaß! Also nicht nur uns, sondern auch euch, die das vielleicht lesen werden.

Auf dem Prüfstand: The Spirit Of Georgia

Dienstag, 29. Juli 2008 09:52

Schon vor Wochen habe ich via Jens erzählt bekommen, dass Coca-Cola ein Bionade-Konkurrenzprodukt auf den Markt schmeißen will, der den klingenden Namen “The Spirit of Georgia” tragen soll. Ich hatte diese Info fast schon wieder verdrängt, als ich im Twitter erneut darauf aufmerksam wurde: Weil jemand eine Flasche der neuen Brause gekauft hatte.

Seit Mitte Juli ist The Spirit Of Georgia nun also im Verkauf, und aus reiner Neugierde habe ich mir dann direkt alle drei Sorten gekauft. Und zwar entgegen meiner sonstigen Gewohnheit, erstmal auf die Zutatenliste zu gucken, um sicherzustellen, dass kein Süßstoff drin ist (Zusatzinfo: Ich hasse Süßstoff.). Es war übrigens kein Süßstoff drin.

The Spirit Of Georgia

So haben Jens und ich uns mal für einen Abend zusammengefunden, um die Brause zu probieren, und beide hatten wir verschiedene Ansichten über die folgenden Geschmacksrichtungen:

• Blood Orange Kaktusfeige
• Lemon Wacholderbeere
• Green Mango Kiwi

Entsprechend der hier gewählten Reihenfolge werde ich die Geschmackstests auch posten. Generelle Feststellung: Coca-Cola war besonder kreativ, denglische Sortennamen zu erfinden. Fürchterlich. Ansonsten ein Blick auf die Zutatenliste: Wasser, Zucker, Saft. Letzteres aber in geringen Anteilen von jeweils etwa 2%. Bleibt also zu vermuten, dass weite Teile des Geschmacks aus den beigesetzten natürlichen Aromen kommen. Positiv: Im Vergleich zu Fanta enthält die neue Brause nur rund die Hälfte Kalorien (23 kcal vs. 41 kcal in Fanta). Macht die Sache nicht direkt gesünder, aber immerhin weniger schlimm.

Flaschentechnisch gibt es verschiedene Ausführungen. Ich habe 0,75l-PET-Einwegflaschen gekauft, es soll aber auch 0,5l-Einweg und 0,33-Mehrwegleergut geben. Von letzterem hat sich Coca-Cola übrigens 8,4 Millionen Flaschen herstellen lassen, im speziellen Design. Sie scheinen sich also schon einen gewissen Erfolg zu versprechen. Erfolge vor allem in der Zielgruppe der über 30-jährigen.

Kommen wir aber nun zum Geschmackserlebnis. | Ganzen Beitrag lesen …

Auf dem Prüfstand: Red Bull Simply Cola

Freitag, 18. Juli 2008 17:35

Vor Wochen hatte ich im Twitter schon von Red Bull Cola gehört. Erster Gedanke: Red Bull Cola? Energy-Cola-Mix? Von wegen. Tatsächlich eine Cola, die wohl primär aus Marketinggründen den Namen “Red Bull” trägt. Seit dieser Woche gibt es das Getränk bei uns im Supermarkt, im Angebot hat mich die 250ml-Dose 89 Cent gekostet.

Red Bull Simply Cola

Offiziell heißt das Produkt “Red Bull Simply Cola”, beinhaltet im Gegensatz zur Coca Cola mehr als nur Zucker, Wasser und Koffein. Die Zutatenliste auf der Dose liest sich eher wie die Zutatenliste einer Packung Lebkuchen: Vanilleschoten, Kakao, Zimt und Kardamom sind unter anderem in “dem” Cola (offiziell ist es “das Cola”, nicht “die Cola”) verarbeitet.

Red Bull Simply Cola

Erster Check: Geruch. Der Gewürzanteil ist deutlich zu riechen, macht aber nur begrenzt Lust darauf, tatsächlich zu probieren.
Zweiter Check: Aussehen: Leicht gelblich-braun und trüb plätschert das Cola ins Glas. Sieht eigenartig aus.
Dritter Check: Geschmack. Ein leicht bitterer Beigeschmack, der Grundgeschmack erinnert an geschmolzenes Cola-Eis oder auch Cola-Kaugummi. Positiv fällt auf, dass der Nachgeschmack nicht allzu lange anhält, wie es bei anderen Cola-Sorten gerne mal passiert.

Nährwerttechnisch liegt Simply Cola bei 160kj pro 100ml, das sind 20 weniger als bei herkömmlicher Coca Cola.

Insgesamt haut mich das Zeug nicht vom Hocker, schmeckt eher eigenartig und haut kaum das Zeug dazu, von mir nochmal gekauft zu werden. Alldieweil ich andere genießbare Cola zu einem viermal niedrigeren Preis kriege. Da helfen auch die natürlichen Inhaltsstoffe nicht. Und auch nicht die detailverliebte Dose…

Red Bull Simply Cola

Auf dem Prüfstand: Nectaflor MyTea

Mittwoch, 16. Juli 2008 12:28

Als ich vor einiger Zeit bei dm durch die Regalreihen streifte, um diverse Dinge zu finden (was man halt so kauft in einer Drogerie), kam ich auch am Teeregal vorbei. Im Augenwinkel sah ich dann eine Reihe kleiner Fläschchen, die ich da vorher noch nie gesehen hatte, also habe ich mal näher hingesehen.

MyTea

Nectaflor MyTea. Ah ja. Aus der Schweiz. Flüssiger Instant-Tee auf Honigbasis. Klingt so abartig, dass ich ihn kaufen musste. Preis: 3,49€. Nicht gerade billig, bedenkt man die Tatsache, dass die Flasche nur für rund 20 Tassen reicht. Da ist Beuteltee doch günstiger. Geschmacksrichtungen: Exotik-Grüntee, Kräuter, Zwetschge-Salbei, Fruchtige Beeren. Für letztere habe ich mich entschieden, da es mir die leckerste Sorte schien.

MyTea

Zwei Löffel des klebrigen Konzentrats soll man pro Tasse aufgießen. Habe ich getan, probiert und fand es viel zu süß. Ich bin kein Zuckerfeind, esse gerne süß und pappig, aber für Tee ist das einfach zu viel. Werde das Konzentrat maximal zum Nachsüßen von Beuteltee nutzen. Oder als Dekomaterial für Nachtische. Wenn ichs recht überlege, könnte man mit dem Spender sicher auch Naturjogurt lecker machen. Aber als Tee selbst muss ichs nicht haben, jedenfalls nicht diese Sorte.

MyTea

Die Kräuter-Variante könnte hinsichtlich Erkältungen eine gute Sache sein. Weiß ja jeder, dass Honig da gut ist für die Stimme.

Entstanden ist dieser Beitrag auf vielfachen Wunsche einer einzelnen Dame.

Nachtrag 17. Juli: Zumindest theoretisch müsste es den MyTea übrigens in allendm-Filialen geben, es steht in deren News.